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Babys Wäsche waschen

Noch vor kurzer Zeit hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mal einen Blogbeitrag zum Wäschewaschen schreiben würden. Doch mit den neu gekauften Babysachen wuchs der Berg an Wäsche natürlich immer weiter an und neue Fragen poppten auf: Wie wasche ich die Wäsche für mein Baby? Darf ich sie mit anderen Kleidungsstücken zusammen waschen? Brauche ich ein spezielles Waschmittel? Wie entferne ich Keime und Bakterien aus der Babywäsche?

 

Ich habe für mich mal fünf Punkte zusammengefasst wie ich mit der Babywäsche umgehen will. Diese teile ich sehr gerne mit Euch.

 

 

1. Babywäsche kommt allein in die Maschine

Beim Kauf von Babykleidung achtet bestimmt jede Mutter darauf, dass die Kleidung schadstofffrei ist, wäscht man sie jedoch mit schadstoffbelasteter anderer Kleidung, dann können die Schadstoffe auf die Babykleidung übergehen. Ich wasche die Babykleidung daher separat. Neue Babykleidung sollte unbedingt vor dem ersten Tragen gewaschen werden denn es können immer noch Rückstände von Chemikalien enthalten sein. Außerdem weiß man ja nie womit die Kleidung in Berührung gekommen ist, bevor sie in den eigenen Haushalt eingezogen ist.

Der Kauf von gebrauchter Kleidung hat in dieser Hinsicht einen großen Vorteil: Die Babykleidung wurde bereits häufiger gewaschen und die Rückstände von der Produktion wurden schon rausgewaschen.

 

2. Babys Haut mag es sanft

Für die empfindliche Babyhaut nehme ich ein sanftes Waschmittel ohne Phosphat, damit die Haut nicht unnötig gereizt wird. Zum Glück gibt es im Supermarkt und in der Drogerie genügend Auswahl. Ein spezielles Waschmittel für Babykleidung muss gar nicht teuer sein. Für die Vorbehandlung von Flecken eignet sich Gallseife. Da würde ich ja immer ganz klassisch zu der Gallseife am Stück greifen. Die hält einfach viel länger als flüssige Gallseife und ist damit auch viel günstiger.

 

3. Weichspüler – nein danke

Weichspüler kam bei mir noch nie an die Wäsche. Ganz einfach, weil ich glaube, dass es besser so für die Umwelt ist. Damit die Wäsche und zukünftig die Babykleidung trotzdem schön weich werden, kann man einen Schuss Apfelessig zur Wäsche geben. Aber auch im Trockner wird die Wäsche schön weich. Wer keinen Trockner hat, kann die Babykleidung auch kurz überbügeln. Einen weiteren Vorteil hat das Bügeln: Es tötet eventuell noch vorhandene Bakterien und Keime ab. Damit wird dann auch der Hygienespüler überflüssig. Im Sommer kann man die Babykleidung auch wunderbar an der frischen Luft trocknen. Kleiner Nebeneffekt: Durch die UV-Strahlung werden Keime abgetötet. Aber mal ganz ehrlich: Welche Keime sollen sich denn auf der Kleidung tummeln? An der frischen Luft wird die Wäsche immerhin duftiger.

 

4. Meist reichen schon 40 Grad

Die meisten Babyklamotten sind aus Baumwolle und können problemlos bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Leider leidet dabei die Leuchtkraft von bunten Farben. Flecken sollte man daher am besten mit der Hand vorbehandeln. Und dann wird auch bei 40 Grad fast alles wieder schön sauber. Bei kleinen Unfällen und Erbrochenem würde ich dann sicherheitshalber auf 60 Grad gehen. Damit Bettwäsche und Handtücher wieder rein werden, wasche ich diese ebenfalls bei mindestens 60 Grad.

 

5. Flink sein lohnt sich

 

Bloß nicht die Wäsche zu lange in der Maschine liegen lassen, sonst fängt es an zu müffeln und die Wäsche knittert. Am besten man nimmt die frischgewaschene Babykleidung sofort raus, streicht sie glatt und hängt sie ohne Wäscheklammern auf. So spart man sich das Bügeln.

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