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Bin ich eine gute Mutter? // #badmom und stolz drauf

Der Blick auf Mütter ist gnadenlos. Die Zeiten der leisen Verurteilung und des Flüsterns sind vorbei. Heute wird laut geurteilt. Bämm! Direkt ins Gesicht. Stelle in Gesellschaft eine Frage zum Thema Stillen, Familienbett, Impfung oder Tragen und beobachte was passiert. Feuer frei. Geh in Deckung vor Verbalattacken.

Wir sitzen alle im selben Boot

Die Wahrheit ist, dass wir alle im selben Boot sitzen und wir alle das Beste geben. Was für die eine Familie gut ist, muss für die andere aber noch lange nicht passen. Deswegen, und auch weil wir immer nur einen kleinen Ausschnitt sehen, sollten wir nicht über andere Eltern urteilen.

Vertraue darauf, dass eine andere Mama die richtigen Entscheidungen trifft, drücke ihr nicht deine Meinung auf und sei einfach für sie da. Erzähle der besorgten Mama nicht wie toll und perfekt du die Dinge löst, sondern höre ihr einfach mal zu. Mamas sind verletzlich. Und deswegen sollten wir zusammenhalten.

#badmom und stolz darauf

Nehmen wir uns selbst mal nicht so ernst und zeigen offen, dass wir einfach nur Mamas sind. Mit Ecken, mit Kanten, mit eigenen Bedürfnissen, Mamas, die jeden Tag alles für ihre Kinder geben. Wir können auch stolz darauf sein einfach mal unperfekt zu sein. Und wenn wir damit einer anderen Mama zeigen, dass wir nicht besser sind, nicht alles besser wissen und einfach auch nur den Alltagswahnsinn bestreiten, wie sie auch, dann fällt das Leben vielleicht ein bisschen leichter. Und wir können über manche #badmom Momente lachen. Gemeinsam. 


Ich sehe dich

Du bist die Mama die manchmal Scheiße sagt, obwohl ihr Kind dabei ist.

Ich habe gesehen, dass Du auf Dein Smartphone schaust während Dein Kind alleine spielt.

Ich habe Dich auch im Supermarkt gesehen: Du kaufst Gläschen, weil Du keine Lust hast Brei zu kochen.

Manchmal hast Du nicht einmal Lust Bücher vorzulesen.

Du würdest am liebsten schlafen. Ich sehe Dich.

Ich bin Du.


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