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Übelkeit im Auto – Tipps gegen Reisekrankheit

Anzeige - Woran denkst du beim Wort „Reisen“? Denkst du dabei an Abenteuer und Entspannung?  Vielleicht geht es dir wie mir und wir denken auch immer an Übelkeit. Seit meiner Kindheit begleitet mich die Reiseübelkeit mal mehr und mal weniger. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass die Übelkeit eines Familienmitglieds den Ausflug schnell auf eine harte Probe stellt. Viele kleine Tricks helfen mir heute dabei, dass mir nicht schlecht wird. Bevor ich diese weiter unten mit euch teile, sprechen wir noch darüber, wie es überhaupt zur Reiseübelkeit kommt.

Die Übelkeit lauert auf der Autorückbank

Im Auto spüre ich die Übelkeit schnell, im Bus weniger stark und im Zug und auf See gar nicht. Und das obwohl Seekrankheit die häufigste Form der Reisekrankheit ist. Es ist die Autorückbank, die mir den Magen sinnbildlich umdreht. Besonders auf der Rückbank kommt es schnell zur Reisekrankheit, deswegen ist sie für mich ein Graus. Als Erwachsene konnte ich es gut vermeiden hinten zu sitzen, doch jetzt als Mama gehöre ich wieder zum Team Rückbank. Ich sitze oft hinten bei meinem Kleinkind, um ihn bei Laune zu halten, Snacks anzureichen und auch mal Tränen zu trocknen. Viele kleine Tricks helfen mir dabei, dass mir nicht schlecht wird. Bevor ich diese weiter unten mit euch teile, sprechen wir noch darüber, wie es überhaupt zur Reiseübelkeit kommt.

Wie entsteht die Reiseübelkeit?

Der Auslöser für Reiseübelkeit ist nicht etwa der Magen-Darm-Trakt, sondern das Gehirn. Stell dir vor, du sitzt im Auto und schaust auf dein Handy oder liest eine Zeitschrift während der Fahrer munter kurvige Straßen in Richtung Urlaubsort fährt. Dein Körper wird durchgeschüttelt und dein Gleichgewichtssinn meldet dem Gehirn: Hier bewegt sich was. Doch deine Augen sind starr auf deine Lektüre gerichtet und melden dem Gehirn: Hier ist alles ruhig. Dieser Widerspruch irritiert deinen Körper, er löst ganz unbewusst einen Alarm aus, indem er den Botenstoff Histamin ausschüttet. Und so beginnt das flaue Gefühl im Magen dir die Reise zu vermiesen. Wenn es ganz blöd läuft, musst du dich sogar übergeben.

Wer wird Reisekrank?

Im Grunde kann Reiseübelkeit jeden treffen. Es ist jedoch ganz unterschiedlich wie empfindlich Menschen reagieren. Säuglinge bleiben von Reiseübelkeit übrigens verschont, weil der Gleichgewichtssinn noch nicht ausgeprägt ist. Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren leiden verstärkt unter Reiseübelkeit und Frauen sind viel häufiger betroffen als Männer. Bei Frauen spielen zudem die Hormone eine Rolle. Während der Periode und in der Schwangerschaft ist die Reisekrankheit oft stärker ausgeprägt. 

Obwohl mir Fliegen nie etwas ausgemacht hatte, ging es bei mir in der Schwangerschaft so weit, dass ich im Flugzeug heftig ins Schwitzen kam und schon die berühmte Tüte in der Hand hielt. Und im Taxi auf dem Weg zum Flughafen, musste ich mehrere Hundert Meter vor dem Terminal „Stopp!“ rufen. Der Taxi-Fahrer mag gedacht haben, dass ich noch ein paar Euro Fahrtkosten sparen will, doch ich musste den letzten Rest laufen, um nicht die hohe Rechnung für die Reinigung des Innenraums zahlen zu müssen.

Was hilft gegen Reiseübelkeit?

Dieses flaue Gefühl im Magen, das Unwohlsein kann leider auch nach Reiseende noch einige Stunden anhalten. Damit der Familienausflug nicht ins Wasser fällt, sollte es gar nicht erst so weit kommen. Hier sind meine Top Tipps gegen Reiseübelkeit im Auto:

  • Nach Möglichkeit solltest du selbst Auto fahren. Als Fahrerin oder Fahrer wird einem nicht übel, weil man ständig auf Fahrbahn achtet.
  • Mit geschlossenen Augen dösen oder sogar schlafen hilft gegen aufkommende Reiseübelkeit. Mit Kleinkind auf der Rückbank ist das nicht immer einfach. Deswegen fahren wir am liebsten zu den Schlafenszeiten unseres Sprösslings.
  • Schaue während der Autofahrt so viel wie möglich aus dem Fenster und suche den Horizont. Wenn deine Augen die weitere Umgebung erfassen können, wird dir nicht so schnell schlecht.
  • Handy, Zeitschriften und Bücher lässt du während Fahrt am besten in der Tasche.
  • Man könnte meinen, dass ein leerer Magen gegen Reiseübelkeit hilft, doch das ist nicht so. Am besten isst du vor der Fahrt etwas Leichtes, das nicht schwer im Magen liegt.
  • Regelmäßige Pausen sind wichtig und frische Luft. Lüfte immer wieder gut durch im Auto.
  • Manchen Leuten helfen auch Minzbonbons und Ingwer gegen Übelkeit.

Wichtig ist außerdem, dass du dich nicht verrückt machst und versuchst zu entspannen. Stress begünstigt die Reiseübelkeit nämlich. Ich versuche immer erst ohne Medikamente auszukommen. Für den Notfall habe ich Vomex A (https://vomex.de/pflichttexte/) in der Reiseapotheke. Das Mittel hemmt den Brechreiz und hilft gegen Übelkeit. Wichtig ist, dass die Packungsbeilage genau beachtet wird und die Dosierungsempfehlungen exakt eingehalten werden. Hier findet ihr die Pflichttexte und Dosierungsempfehlung zu Vomex.

 

Wenn du demnächst mit dem Auto unterwegs bist, denke an meine Tipps, damit ihr euren Ausflug voll genießen könnt. Ich wünsche dir und deiner Familie einen fantastischen Sommer.