· 

Schnullerkind ganz unverhofft

Schnullerkind

Unser Kind soll keinen Schnuller kriegen. Da waren wir uns als Eltern zum Ende der Schwangerschaft hin einig. Als werdende oder frischgebackene Eltern hört man eben sehr viele unterschiedliche Meinungen zum Thema Schnuller, die verunsichern können. Mein Kind zustöpseln, damit es ruhig ist? Es hinhalten, wenn es Hunger hat? Das Nähebedürfnis meines Kindes mit einem Schnuller beantworten? – Diese Fragen stellte ich mir beim Schnullerthema. Und dann ist da noch die Sache mit dem Schnullerbaum und der Schnullerfee: Dinge, die Erwachsene konstruiert haben, nur um dem Nachwuchs wieder vom Schnuller zu entwöhnen. Das wollte ich mir nicht antun.

Doch ich lernte dazu und änderte meine Sicht auf die Welt der Schnuller, Nuckel, Nuckis oder Beruhigungssauger. Für uns ist es ein Weg, der es meinem Kind ermöglicht sich selbst zu beruhigen, vor allem in schwierigen Situationen.

Unser Weg zum Schnullerkind

Schnullerkind
Schnullerkind

Wir hatten nach der Geburt einen schwierigen Start und mussten noch einige Tage in der Klinik verbringen. Die Schwestern haben einen großartigen Job gemacht und ich wusste meinen Sohn immer in liebevollen und kompetenten Händen. Und dann passierte es: Ich sah meinen Sohn im mit einem Schnuller im Mund. Ich habe mich nicht gesorgt und ich habe ich mich nicht beschwert, dass man das mit mir hätte absprechen sollen. Nein, ich war erleichtert. Ich sah meinen Sohn, der gerade eine immens harte Zeit durchmachen musste und war beruhigt, dass er seinem natürlichen Saugreflex nachkommen konnte, obwohl Mamas Brust nicht in der Nähe war. 

 

Jedem Baby ist dieser natürliche Saugreflex angeboren. Es ist ein Instinkt. Und dieses Bedürfnis zu Saugen geht über die Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme hinaus. Es beruhigt und wirkt schmerzlindernd, hilft beim Einschlafen, tröstet und hilft bei der Verdauung. Im Idealfall sollte das Baby sein Saugbedürfnis an der Brust stillen, doch das geht eben nicht immer. 

 

Natürlich machte ich mir Sorgen, ob es mit dem Stillen klappen würde, denn mein Baby konnte in den ersten Tagen nicht an der Brust gestillt werden und hat das Saugen an Schnuller und Flasche gelernt. Meine Befürchtung war unbegründet, denn er hat das Trinken an der Brust prima hinbekommen und wir haben jetzt eine harmonische Stillbeziehung. Dennoch würde ich jeder Mami raten, nach Möglichkeit den Schnuller erst dann anzubieten, wenn das Baby bereits ordentlich an der Brust zu trinken gelernt hat.

 

Der Schnuller hat uns einen guten Dienst erwiesen und das brombeerbaby bei den Untersuchungen und in stressigen Situationen beruhigt.

Die neuen Nuggis von bibi

Schnuller Happiness Nuggi von bibi

*Werbung*

Endlich zuhause, durften wir die Schnuller vom Schweizer Hersteller bibi testen. Wir bekamen einen Naturalsauger sowie ein Set aus zwei Dentalsaugern in einer praktischen Box mit vier möglichen Funktionen: zur Sterilisation, als Ausstechförmchen, als Sandförmchen oder zur Aufbewahrung.

Beide Saugerformen sollen die natürliche Entwicklung von Gaumen und Kiefer unterstützen. Die Nuggis sind extra klein, leicht und haben ein geringes Volumen, damit Neugeborene mit ihrem noch winzigen Mund entspannt saugen können. Die Schilde haben große Luftlöcher und auf der Innenseite befinden sich so genannte SensoPearls. Diese sollen das Baby an die Drüsen an Mamis Brust erinnern und sorgen dafür, dass die Luft zwischen Nuggi und empfindlicher Babyhaut besser zirkulieren kann. Alle bibi Schnuller werden in Schweiz produziert, enthalten keine Weichmacher und verwenden nur lebensmittelechte Farben. Es ist also nicht schlimm wenn die Babys die Farbe abkratzen, was jedenfalls mein Mami-Gewissen sehr beruhigt.

 

Schnuller Happiness Nuggi von bibi

 

Unser brombeerbaby hat beide Saugerformen ausprobiert. Der Naturalsauger ist sein klarer Favorit und rangiert auch weit vor dem Krankenhaus-Schnulli. Ich denke, da tickt jedes Baby anders und muss sich einmal durchprobieren.

Den bibi Nuggi Natural werden wir jetzt auch nachkaufen. Erhältlich sind die bibi Nuggis übrigens seit März in den dm Märkten in Deutschland. Das Nachkaufen machen die Schweizer einem einfach. Ganz nach dem Motto #EinfachTierischEinfach findet man die richtige Größe auf einen Blick durch Tattoos auf der Saugerinnenwand und auf der Verpackung: Den Bären gibt es für Babys von 0 bis 6 Monaten, das Nilpferd von 6 bis 16 Monaten und ab 16 Monaten dann den Frosch. So kauft man ganz sicher nicht die falsche Größe und bei mehreren Schnullern im Haushalt, auch von Geschwistern, kommt es nicht zu Verwechslungen.

 

Besonders mag ich, dass jeder Schnuller eine eigene Schutzkappe hat. So kann ich den Schnuller immer sauber und fusselfrei aus der Tasche zaubern, wenn er so dringend benötigt wird.

 

Wir setzen den Schnuller mit Bedacht ein: Bei ärztlichen Untersuchungen, im Auto, in stressigen Situationen in denen Körpernähe nicht mehr ausreicht. Das funktioniert bei uns prima. Es erleichtert nicht nur uns als Eltern einiges, sondern vor allem unserem brombeerbaby.

Nehmen eure Kinder Schnuller? Wie setzt ihr Schnuller ein? Habt ihr gleich den richtigen für euch gefunden? Erzählt mal. Ich bin gespannt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0